Montag, 24.  April 2017

Schee woars widder
wie für fast jeden Stammtisch, gilt die Überschrift auch für den 36. Stammtisch ehemaliger Fernmeldelehrlinge. Obwohl diesmal weniger als  20 Stammtischbrüder den Weg in den Bahnhof Dutzendteich fanden, konnten wir diesmal den Biergarten genießen. Auch wenn es später etwas kälter wurde, hielten alle brav durch. Wer in der Lehrzeit schon bei Wind und Wetter auf Masten steigen musste, den stört doch ein kühles Lüftchen im Biergarten nicht mehr. stamm180516 e
Bis alle mit leckerem Essen versorgt waren, drehten sich die Gespräche hauptsächlich ums Essen. Die guten selbstgemachten Burger waren diesmal der Favorit. Auch wenn einige mit dem stilvollen Essen so ihre Probleme hatten. Die Kantine in der damaligen BBi hatte ja keine Burger auf der Karte. Bei Wienerle brauchte es nicht viel Übung.

Wie die Flehrls dies nur immer schaffen. Wahrscheinlich ist es Intuition, genau wie damals in der Lehrwerkstatt. Da erahnten Flehrls auch immer wenn der Ausbilder um die Ecke kam. So muss es auch beim Stammtisch sein. Wenn einige "Erstbesucher" kommen, fehlen meistens einige Stammbesucher, so dass unsere 3 reservierten Tische meistens ausreichen. So erlebte der 1. Stammtisch in diesem Jahr 23 hungrige, lustige, wissbegierige Besucher. stamm170216 a
Nach dem obligatorischen "auf den Tisch klopfen" ist der nächste Griff die Speisekarte. Neu im Bahnhof Dutzendteich diesmal Burger. Diese Gelegenheit ließen sich einige nicht entgehen und bestellten fleißig. Doch so einfach gestaltete sich das Essen dann doch nicht. Ob mit der Hand oder mit Messer und Gabel, Servietten wurden auf alle Fälle benötigt. Ist halt doch was anderes wie ein Schweinebraten, aber geschmeckt hat der Burger allen.

Der Stammtisch ist Geschichte! Der letzte Stammtisch hat stattgefunden. Nein, nein bitte nicht unruhig werden. Natürlich nur für 2015. Im nächsten Jahr gibt es selbstverständlich wieder vier Stammtischtreffen. Warum auch nicht, bewährtes soll man nicht abschaffen. Fast wäre ja noch Biergartenwetter gewesen und das im November. Doch so abgebrüht waren dann die 16 Flehrls doch nicht und so wurden in "unserer" Nische wieder 2 Tische gefüllt.
Zuerst mit Flehrls, dann mit Getränken und zu guter Letzt mit leckerem Essen. Schinkennudeln waren diesmal gefragt, aber auch anderes wie Zigeunerschnitzel. Upps darf man das überhaupt noch schreiben. Politisch korrekt oder unkorrekt, geschmeckt hat es allen.
Wie in der Gesamtbevölkerung gibt es auch unter den Postlern Internetverweigerer. Für einen Flehrl wäre dies fatal gewesen. Mit dem Zug am Hbf angekommen, machte er sich gleich auf den Weg zum Hummelsteiner Park.

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